Aktuelles

Digital Hub münsterLAND: Satellit in Emsdetten

Mehr als 20 Unternehmer haben sich in Emsdetten zusammengefunden, um die Etablierung eines Satelliten des Digital Hub münsterLAND in der Stadt voranzutreiben. Neben den Unternehmern unterstützt auch die Stadt Emsdetten das Projekt für die nächsten drei Jahre. Mit Hilfe der ab Oktober zugesagten Gelder des Wirtschaftsministeriums NRW für die 2. Förderperiode des Digital Hub münsterLAND kann das Innovationszentrum mit Sitz an Münsters Stadthafen seine Präsenz durch einen weiteren Standort in Emsdetten ausbauen.   

Hub:Satelliten sind physische Standorte im ländlichen Münsterland, damit Kooperationsanbahnung über den Digital Hub münsterLAND zu digitalen Themen auch dezentral vor Ort stattfinden kann. Die Hub-Satelliten werden unter Federführung unternehmerischer Konsortien in enger Kooperation mit dem Management des Digital Hub betrieben.

Im Einzelnen:

  • Zum 01.10. mietet der Digital Hub münsterLAND in der Bahnhofsstraße in Emsdetten eine Räumlichkeit mit ca. 250qm anmieten (ehemals Diskothek Plattendeck). Zur Fläche gehört ein Meetup-Space für kleinere Veranstaltungen und Büroräumlichkeiten. Die Anmietung erfolgt als Untermieter der CREATEOCEANS GmbH & Co. KG, befristet bis 09/2022.
  • Nach der Einrichtung wird der Digital Hub münsterLAND dort Coworking-Arbeitsplätze mit flexiblen Mietlaufzeiten anbieten nach dem Vorbild des bestehenden Coworking-Space am Stadthafen in Münster. Zielgruppe sind beispielsweise Pendler, bisherige Home Office Nutzer und Mitarbeiter aus Unternehmen in Emsdetten und Umgebung.
  • Die Anmietung erfolgt auf der Grundlage der Finanzierungszusagen und wird durch Fördergelder des Landes NRW unterstützt (siehe auch:). Bis zum Frühjahr 2022 müssen daher neue Finanzierungsquellen und Einnahmen erschlossen werden, um den Hub:Satelliten auch über 09/2022 nachhaltig betreiben zu können.

Dr. Sebastian Köffer, Geschäftsleiter des Digital Hub münsterLAND, freut sich über die vielen Fürsprecher des Projektes aus der lokalen Wirtschaft, die das Projekt ermöglicht haben: “Diese unternehmerische Begeisterung ist notwendig um die wirtschaftliche Nachhaltigkeit des Vorhabens zu ermöglichen. Die eigentliche Arbeit geht jetzt los.“ In den nächsten Wochen und Monaten werden die Angebote des Satelliten bekannt gemacht. „Wir hoffen, dass viele Unternehmer den Standort als Austauschplattform für digitale Veranstaltungen und Meetups nutzen und darüber hinaus auch Coworking-Arbeitsplätze mieten“, so Christian Hövels von der Wirtschaftsförderung der Stadt Emsdetten.

Von den verstärkten Aktivitäten außerhalb Münsters erhofft sich der Digital Hub eine Breitenwirkung in der gesamten Region Münsterland. Geschäftsleister Dr. Sebastian Köffer ergänzt: „Wir sind überzeugt, dass viele mittelständische Unternehmen im ländlichen Münsterland von unseren Angeboten profitieren können, um die digitale Transformation anzugehen. Mit stärkerer Präsenz vor Ort inklusive mehr Personal möchten wir die Angebote ausbauen noch mehr dieser Unternehmen erreichen.“ Der Satellit in Emsdetten richtet sich daher weit über die Stadtgrenze hinaus an alle Unternehmen im Umkreis. Bei allem betonen die Betreiber die Wirtschaftlichkeit des Projektes. Nur wenn die Kosten auch ohne Fördergeld gedeckt werden, hat das Projekt eine langfristige Zukunft.

Links:

GründerPreis

60.000 Euro Preisgeld für die besten Gründerinnen und Gründer Nordrhein-Westfalens

Erfolgreiche Gründerinnen und Gründer aus Nordrhein-Westfalen können sich ab sofort für den GRÜNDERPREIS NRW 2019 bewerben. Mit insgesamt 60.000 Euro Preisgeld zeichnen das Wirtschaftsministerium und die NRW.BANK innovative Geschäftsideen, neuartige Produkte und Unternehmerpersönlichkeiten aus.

Der GRÜNDERPREIS NRW richtet sich an junge Unternehmen sowie Freiberufler aus den Bereichen Handwerk, Industrie und Dienstleistung, die zwischen 2014 und 2017 an den Start gingen und ihren Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen haben. Bewerbungen können bis 13. September 2019 unter www.gruenderpreis.nrw eingereicht werden.

https://westmbh.de/60-000-euro-preisgeld-fuer-die-besten-gruenderinnen-und-gruender-nordrhein-westfalens/

Naturnahe Firmengelände

Biodiversität und Unternehmen

Biodiversität und die damit einhergehende Ökosystemleistungen sind Grundlage gesellschaftlichen Wohlergehens und Wohlstands und somit auch Wirtschaftsgrundlage nahezu aller Unternehmen. In verschiedenem Ausmaß sind sie von der Natur abhängig, üben gleichzeitig aber auch einen großen Einfluss auf diese aus. Diese bislang für selbstverständlich erachtete Leistung unserer Natur ist mit der anhaltenden Abnahme der biologischen Vielfalt stark gefährdet.

Auch für Unternehmerinnen und Unternehmer stellt sich daher die Frage, inwieweit diese biologische Vielfalt unterstützt werden kann. Eine gute Unterstützungsmöglichkeit hierbei ergibt sich aus der naturnahen Gestaltung des eigenen  Firmengeländes. Die Stadt Emsdetten möchte daher bislang noch nicht erreichte Unternehmen mit nachstehendem Link des Bundesamtes für Naturschutz auf entsprechende Informationsmaterialien aufmerksam machen.

https://www.bfn.de/themen/oekonomie/biodiversitaet-unternehmen.html

Darüber hinaus werden in der folgenden Broschüre 21 konkrete Ideen für mehr Artenvielfalt auf dem Firmengelände vorgeschlagen.

https://www.emsdetten.de/pics/medien/1_1563344204/Wege_zum_naturnahen_Firmengelaende.pdf

Dieser Beitrag wurde ebenfalls auf der städtischen Internetseite unter der Rubrik Wirtschaft Standort, Naturnahe Firmengelände, veröffentlicht.

https://www.emsdetten.de/wirtschaft-standort/wirtschaft/naturnahe-firmengelaende.html

Emsdetten.Einfach.machen e.v.: Online-Umfrage zur Hotelsituation in EMSDETTEN

Die Unternehmensinitiative Emsdetten.Einfach.Machen e.V. (EEM), die sich zum Ziel gesetzt hat, gemeinsam den Wirtschaftsstandort Emsdetten zu stärken, möchte die aktuelle Hotelsituation in Emsdetten hinterfragen.

Um eine Datengrundlage zu erhalten, hat die Mitgliederversammlung des EEM e.V. entschieden, Emsdettener Unternehmen nach den aktuellen Erfahrungen mit der Unterbringung von Kunden, Mitarbeitern oder Geschäftspartnern vor Ort zu befragen. Unterstützen Sie EEM bei der Zusammenstellung von Erfahrungswerten, ggf. als Grundlage für Optimierungsgespräche mit der lokalen Hotelwirtschaft.

Die Umfrage dauert ca. 5 Minuten und kann auch ohne Angabe Ihres Unternehmens anonym erfolgen. Bis zum 15. August 2019 kann diese über den folgenden Link direkt gestartet werden:

 https://www.surveymonkey.de/r/MBR952N

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Der Vorstand des EEM e.V.

Günter Nosthoff, Jörg Ortmeier, Stephan Wedi

Förderpreis „Junges Handwerk im Kreis Steinfurt“

Mit dem Förderpreis Junges Handwerk zeichnen die Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf und die Kreissparkasse Steinfurt nunmehr zum vierten Mal junge Handwerkerinnen und Handwerker bis 30 Jahre aus, die sich mit ihrem sozialen Engagement im Beruf oder in der Freizeit einsetzen. Sie sollten ihren Wohnsitz im Kreis Steinfurt haben oder in einem Handwerksunternehmen aus dem Kreis Steinfurt tätig sein. Der Förderpreis Junges Handwerk würdigt das soziale Engagement junger Handwerkerinnen und Handwerker – egal ob im beruflichen Umfeld oder in der Freizeit. Wichtig ist, dass man Einsatz zeigt:
• um die zu unterstützen, die Hilfe brauchen

• um Schutz zu bieten, wo Gefahr droht

• um sich um seine Mitmenschen zu kümmern, um die sich sonst keiner sorgt.

Soziales Engagement kann man zeigen als Kollege, als Unternehmer, im Verein in einem Ehrenamt oder in privaten Initiativen.

Der Sieger des Wettbewerbes erhält als Auszeichnung die Förderpreis-Trophäe. Der Förderpreis ist zudem mit einem Geldpreis in Höhe von 1000 Euro dotiert, der von der Kreissparkasse Steinfurt gestiftet wird. Die Überreichung des Förderpreises findet im Rahmen der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf am 11. Juli 2019 in Ibbenbüren statt.

Der Jury des Förderpreises Junges Handwerk im Kreis Steinfurt gehören an: • Landrat Dr. Klaus Effing, Kreis Steinfurt • Stv. Vorstandsmitglied Carl-Christian Kamp, Kreissparkasse Steinfurt • Kreisdechant Markus Dördelmann, Kreisdekanat Steinfurt • Kreishandwerksmeister Heinz-Bernd Lohmann, Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf • Hauptgeschäftsführer Frank Tischner, Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf

Man kann sich selbst bewerben oder aber auch jemanden für den Förderpreis Junges Handwerk vorschlagen.

Alle Informationen erhalten Sie hier: https://www.kh-st-waf.de/aktuelles/wettbewerbe/

Bewerbungsschluss (Eingang der Bewerbung) ist der 14. Juni 2019.

Innovationspreis Münsterland 2019: Visionen höher denken, Ideen weiter entwickeln. Bewerbungen ab sofort möglich!

MÜNSTERLAND. Höher. Weiter. Denken. Unter diesem Titel können sich Unternehmen und Hochschulen ab heute bis zum 30. Juni wieder für den Innovationspreis Münsterland bewerben. Der Münsterland e.V. vergibt den Preis alle zwei Jahre gemeinsam mit seinen Sponsoren, den Sparkassen im Münsterland, der Westfälischen Provinzial Versicherung AG und innogy SE, in fünf Kategorien: „Wirtschaft“, „Wissenschaft trifft Wirtschaft“, „Start-Up“, „digitale Geschäftsmodelle“ sowie „klein und pfiffig“. Die Gewinner erhalten jeweils 4000 Euro Preisgeld sowie einen Image-/Produktfilm.

„Die Sparkassen des Münsterlandes identifizieren sich mit dieser Region und wollen, dass hier vor Ort etwas wächst. Dafür machen sie sich stark, sei es im Rahmen einer Existenzgründung, der ständigen Begleitung von Unternehmen als Finanzpartner oder beim Innovationspreis. Letzterer belegt mit beeindruckenden Beispielen, wie leistungsfähig der hiesige Mittelstand ist und wie viel Innovationsgeist im Münsterland steckt“, sagt Markus Schabel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Münsterland Ost, stellvertretend für die Sparkassen im Münsterland. „Für uns als Regionalversicherer ist es selbstverständlich, dass wir uns bereits seit vielen Jahren für diese Auszeichnung engagieren. In den kreativen Ideen und Projekten stecken großartige Veränderungen und neue Denkweisen mit unglaublich viel Potenzial, die die Zukunft unserer Region maßgeblich verbessern werden“, betont Dr. Wolfgang Breuer, Vorstandsvorsitzender der Westfälischen Provinzial Versicherung. „Die Digitalisierung ist heute Voraussetzung für funktionierende Prozesse – bei uns wie auch in den meisten Unternehmen im Münsterland“, erörtert Rolf Berlemann, Prokurist der innogy SE. „Diese Unternehmen sind jetzt gefragt, ihre digitalen Geschäftsmodelle beim Innovationspreis Münsterland einzureichen und zu signalisieren, dass die Region für die Zukunft gut aufgestellt ist.“

Bewerbungsfrist für den Innovationspreis Münsterland ist am 30. Juni. Die Preisverleihung findet Anfang Dezember bei der pool group in Emsdetten statt. Die Preisträger stehen stellvertretend für alle Unternehmen, mit denen sich das Münsterland über die Grenzen der Region hinaus als Standort intelligenter Technologien und moderner Produkte profiliert. Eine sechsköpfige Jury mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft entscheidet darüber, wer den Innovationspreis Münsterland in diesem Jahr erhält. Klaus Ehling, Vorstand des Münsterland e.V., unterstreicht: „Das Münsterland ist eine Region des Mittelstands. Hier werden viele gute Ideen schnell entwickelt und in ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Verfahren übersetzt. Gerade die Kategorie ‚klein und pfiffig‘ hat sich daher etabliert und bietet auch in diesem Jahr eine gute Gelegenheit für die Betriebe der Region, sich beim Innovationspreis zu bewerben.“ Die Auszeichnung wird bereits seit 1993 vergeben.

Bewerbung und weitere Informationen: Claudia Scherl, Münsterland e.V., Telefon 02571 – 94 93 03, innovation@muensterland.com www.innovationspreis-muensterland.de

Die Jury: Dr. sc. nat. Dr. h. c. mult. Johannes Georg Bednorz, IBM Research Zürich Nobelpreisträger für Physik 1987/  Dr. Fritz Jaeckel, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen/  Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule/  Prof. Dr. Ute von Lojewski, Präsidentin der Fachhochschule Münster/  Prof. Dr. Monika Stoll, Prorektorin der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster/ Hans Hund, Präsident der Handwerkskammer Münster

Stadtradeln 2019- Machen auch Sie mit!

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Stadt Emsdetten am bundesweiten Stadtradeln. Hierfür möchte die Stadt Emsdetten auch Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter gewinnen! Argumente gibt es viele: Gesundheit und Spaß stehen bei den Radlern hoch im Kurs. Daneben gelangt man schnell und wendig man ohne Parkplatzsuche, dafür CO2-frei ans Ziel. Auch bei Baustellen bzw. Vollsperrungen – wie ganz aktuell beim Neubau des Kreisverkehrs an der Post – ist man mit dem Fahrrad gut, nein sogar besser unterwegs. Stadtradeln konkret: Gesucht werden RADFAHRER/INNEN, die: · einfach dabei sein möchten · auch im Urlaub radeln · uns schöne Routen in und um Emsdetten beschreiben, fotografieren und zusenden · Wochenaufgaben lösen

Außerdem suchen wir RADELAKIV-TEAMS: Schulen, Unternehmen, Nachbarschaften oder Vereine

GEWINNMÖGLICHKEITEN Nur für‘s Dabeisein und Mitmachen – kein km-Ranking!

Worum geht’s? Radeln Sie drei Wochen möglichst viele Kilometer – egal ob beruflich oder privat, mit dem Rennrad, Treckingrad oder dem Pedelec. Hauptsache CO2-frei. Radeln Sie für Emsdetten – das Klimabündnis prämiert die fahrradaktivste Kommune.

Wer kann teilnehmen? Alle, die in Emsdetten wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen.

Wie kann ich mitmachen? Bilden Sie ein Team oder treten Sie einem Team bei. Danach losradeln und die Radkilometer einfach im Online-Radelkalender unter www.stadtradeln.de oder per STADTRADELN-App eintragen. Oder Sie registrieren sich direkt im Rathaus der Stadt Emsdetten.

Wann wird geradelt? Emsdetten beteiligt sich vom 30. Mai (Christi Himmelfahrt) bis zum 19.06.2019. Die Eingabefrist endet sieben Tage nach dem Ende des STADTRADELNS.

Den Stadtradeln-Flyer, den Sie gerne auch als Printversion bestellen können (stadtradeln@emsdetten.de), können Sie hier einsehen. Bei Fragen wenden Sie sich einfach an das Stadtradelteam unter stadtradeln@emsdetten.de.

FORUM! „wir unternehmen was!“ präsentiert achte Auflage des Unternehmens-Jahrbuchs: Druckfrisch und noch umfassender

Emsdettens Wirtschaft auf einen Blick – und das umfassender denn je: Am 2. Mai präsentierten die Initiatoren des FORUM „wir unternehmen was!“ und Ortmeier Medien als Projektpartner die druckfrische und mittlerweile achte Auflage des Jahrbuches „Emsdettener Unternehmen und Dienstleister“. „Mit einer Rekordteilnahme von 112 Unternehmen ist die Ausgabe 2019/20 ganz sicher ein überaus interessantes Nachschlagewerk und Informationsmedium“, freut sich Projektleiterin Gisela Horstmann vom ServiceCenter Wirtschaft der Stadt Emsdetten im Rathaus über die große Resonanz. Anhand des FORUM!-Jahrbuches, das seit dem Jahr 2005 im Turnus von zwei Jahren erscheint, lässt sich ablesen, wie vielfältig die Mittelstands-geprägte Emsdettener Wirtschaft ist. „Ob Produktion, Handwerk, Dienstleistung, Einzelhandel, Gesundheit, Gastronomie…. – das Jahrbuch bietet die Möglichkeit, sich wirkungsvoll zu präsentieren“, erklärt Horstmann. Ergänzt um allgemeine Informationen zum Wirtschaftsstandort und branchenspezifischen Servicelisten stellt diese Publikation somit ein besonderes Branchenbuch für Emsdetten dar. Erfahrungsgemäß fördern die Jahrbücher zahlreiche Kontakte zwischen den Unternehmen und Dienstleistern und fänden sich in vielen Emsdettener Haushalten wieder, so Gisela Horstmann. Gerade für die Fachkräfte-Akquise und auch die Nachwuchsgewinnung sei das FORUM!-Jahrbuch ein wertvolles Mittel. So unterstütze das Jahrbuch auch Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach Ausbildungs-, Praktika- und Arbeitsplätzen. Für die Umsetzung zeichneten neben Horstmann wieder Winni Breulmann von Artos AktivMarketing und das Medienhaus Ortmeier aus Saerbeck verantwortlich. Das FORUM!-Jahrbuch wird in einer Auflage von 5.000 Stück an vielen öffentlichen Stellen in Emsdetten ausgelegt, an Schulen in Emsdetten und Saerbeck verteilt und online auf der FORUM!-Internetseite als Flipbook hinterlegt: www. unternehmensforum-emsdetten.de

Startup clevabit aus Emsdetten und Münster gewinnt den NRW Hub-Battle 2019 in Duisburg

Das Startup clevabit aus Emsdetten und Münster gewinnt 5.000 EUR Preisgeld der NRW Bank und nahm im Landschaftspark Duisburg Nord den Pokal von Digitalminister Andreas Pinkwart entgegen. Dabei setzte sich das Startup gegen 13 Teams aus ganz NRW durch. Der NRW Hub-Battle wird von den sechs Digital Hubs in NRW gemeinsam mit der Startup-Region OWL organisiert. Auch das Startup Lytt, welches den 2. Platz erreichte, hat einen Bezug zu Münster.
Am 28.03. traf sich die Startup-Szene des Landes Nordrhein-Westfalen im Duisburger Landschaftspark, um den neuen NRW-Startup-Champion zu küren. Die sechs Digital Hubs des Landes in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Münsterland und Ruhrgebiet organisierten den gemeinsamen Wettbewerb zum zweiten Mal. Ebenfalls eingebunden ist die Startup- Region OWL, die mit den Zahnarzt-Helden, den Vorjahressieger stellten. Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten lautet: NRW als Startup-Standort stärken und zu einer attraktiven Region für Gründerinnen und Gründer machen! 

clevabit arbeitet an einer modularen Hardware- und Software-Lösung für Landwirte und Tierärzte. Diese ermöglicht es, Daten über die Tierhaltung, wie Medikamentenvergabe und Schadstoffkonzentration im Stall, in Echtzeit digital zu erfassen, zu bündeln und in einer programmierbaren Schnittstelle (API) bereitzustellen. Das bietet Landwirten die Möglichkeit diese Daten auszuwerten und entsprechend dem Wohl der Tiere zu optimieren, um Zeit, Futter und Antibiotika einzusparen. Die Gründer lernten sich im September 2018 im Digital Hub münsterLAND kennen und durchliefen kurz danach das dortige Accelerator Programm. Im Accelerator Programm unterstützt der Digital Hub münsterLAND Startups aus der Region intensiv über einen Zeitraum von vier Monaten bei der Suche nach Kunden und Investoren begleitet durch ein Netzwerk an Experten von erfahrenen Unternehmern. Für clevabit konnten mit Abschluss der Accelerator-Phase erste Testkunden, die erste Finanzierungsrunde und nun als Krönung der Titel „Spannendstes Startup in NRW“ erreicht werden. Auf dem zweiten Platz landete das Startup Lytt, das für die Startup-Region OWL antrat. Lytt ist ein digitaler Assistent, der Mitarbeitenden dabei hilft, Fehlverhalten, Bedenken und Feedback anonym und sicher mitzuteilen.

Veranstaltungswebseite: www.battle.dwnrw-hubs.de
Digital Hub münsterLAND: www.digitalhub.ms

Willkommen im Detten Valley! Digital-Konferenz Hub:Kontakt erstmalig in Emsdetten

Gemeinsam mit der Stadt Emsdetten und der WESt mbH brachte der Digital Hub münsterLAND auf der partizipativen Digital-Konferenz Hub:Kontakt münsterLAND am 21.03.2019 Wirtschaft, Wissenschaft, Institutionen, Verbände und Startups zusammen. In den Hauptvorträgen berichteten die Unternehmer Christoph Hertz und Felix Fiege vor über 100 Teilnehmern von ihren Digitalisierungsaktivitäten. Die Konferenz startete mit einem Impulsvortrag von Christoph Hertz, dem Gründer und CEO der celexon Group, die aus Emsdetten weltweit expandiert hat und zu den größten und bedeutendsten Anbietern für Heimkino & Präsentationstechnik gehört. In seinem Vortrag teilte der Unternehmer seine Erfahrungen aus seiner Asienreise mit den Konferenzteilnehmern. Aufgrund der rasanten digitalen Entwicklung in Asien warf der Unternehmer die Frage auf, ob es sich dabei um ein Parallel-Universum handelt oder eher die Zukunft für europäische Entwicklungen darstellt.

Im Anschluss diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in partizipativen Sessions über digitale Spezialthemen. Das Unternehmen COMPEON hatte vor vielen Jahren als Startup in Emsdetten seine erfolgreiche Reise begonnen. Kaum eine Branche ist so stark herausgefordert durch die Digitalisierung wie die Finanzbranche. COMPEON gehört zu den „Herausforderern“ und hat eine neue digitale Finanzierungslösung am Markt etabliert. Geschäftsführer Kai Böringschulte berichtete auch, dass das Unternehmen inzwischen nach Düsseldorf übergesiedelt ist. Der Bedarf an Fachkräften sei in Wachstumsphasen in Emsdetten nicht mehr zu decken. 

In der Session „Smart Country“ bestätigte Wirtschaftsförderin Birgit Neyer der WESt mbH das Problem des Fachkräftemangels. Insbesondere bei jungen Leuten kommt es zu Abwanderungen. Dem halten die Wirtschaftsförderer mit zahlreichen Maßnahmen entgegen, u.a. durch die Etablierung besserer Infrastruktur, regelmäßiger Austauschformate zum Thema Digitalisierung sowie der Planung und Konzeption von eigenen Coworking-Spaces in der Region. Jan Knipperts von der Bertelsmann Stiftung bestätigte die guten Zukunftschancen der Region. Die Kreise des Münsterlands zählen in deutschlandweitem Vergleich zu denen mit dem besten digitalen Entwicklungspotenzial.

Den Abschluss des Konferenzteils bildete der Vortrag von Felix Fiege, Mitglied des Vorstands der FIEGE Logistik Holding Stiftung & Co. KG. Für die vielfältige Zusammenarbeit mit Startups wurde das Unternehmen vom Wirtschaftsministerium NRW mit dem DWNRW-Award ausgezeichnet. Im Vortrag berichtete der Grevener Unternehmer über die vermeintlichen Gegensätze eines Familienunternehmens mit Startups: Wie geht das zusammen? Die Lösung für Fiege lautet: Kooperieren statt Kopieren, zum Teil auch mit Wettbewerbern. Mittlerweile kann das Unternehmen sowohl erfolgreiche Ausgründungen als auch Kooperationen mit externen Startups am Logistik-Markt vorweisen.

Am Abend schloss die Veranstaltung mit dem Digital Hub Demotag ab. Die Startups clevabit und Lytt stellten ihren aktuellen Fortschritt nach Abschluss des Accelerator-Programms des Digital Hubs vor, einem Förderprogramm in dem der Digital Hub die Startups intensiv über vier Monate begleitet. clevabit erfasst Echtzeit Daten für Landwirte und Tierärzte digital. Durch das Förderprogramm konnten sie einen festen Kundenstamm an ersten Landwirten für Testprojekte aufbauen und zudem ein erstes Investment erreichen. Das Startup Lytt feilt an einem digitalen Assistent, der Mitarbeitenden dabei hilft, Fehlverhalten, Bedenken und Feedback sicher und anonym mitzuteilen. Im Digital Hub haben sie Unternehmer kennengelernt, die nun zu den ersten Kunden des Startups gehören.

Die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit der Resonanz. „Als Digital Hub münsterLAND sehen wir es als unsere Aufgabe an digitale Angebote und Austauschformate auch in den ländlichen Kreisen des Münsterlands zu verankern. Es freut uns, dass uns dies erneut mit der Organisation einer großen Konferenz gelungen ist.“ resümierte Hub Manager Sebastian Köffer.

Veranstaltungswebseite mit Impressionen: www.hubkontakt.de